Bauhöfe im Kreis Olpe bitten um Rücksicht und Verständnis für Winterdienst

Zwar ist der Winter noch einige Wochen entfernt, doch die Bauhöfe im Kreis Olpe planen schon jetzt den Einsatz in der kalten Jahreszeit. In diesem Zusammenhang bitten sie die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für ihre Arbeit.

Der Winterdienst stellt die Bauhöfe jährlich vor wachsende Herausforderungen. Während die Autos immer größer werden, bleibt die Straßenbreite gleich. Parkende Fahrzeuge blockieren häufig die Wege der Räumfahrzeuge. In der Konsequenz bedeutet dies Millimeterarbeit beim Räumen des Schnees und beim Streuen des Auftausalzes sowie fehlende Wendemöglichkeiten für den Winterdienst. In einigen Fällen können ganze Straßen aufgrund der eingeschränkten Durchfahrtsmöglichkeit nicht geräumt werden, was wiederum zu vermehrten Beschwerden führt. Die freizuhaltende Durchfahrtsbreite für Rettungs- und Räumfahrzeuge beträgt je nach den baulichen Gegebenheiten mindestens 3,00 Meter.

„Wir appellieren an die Rücksichtnahme der Anwohnerinnen und Anwohner“, sagt Michael de Ryck, Leiter des Bauhofes der Kreisstadt Olpe, stellvertretend für alle Bauhöfe im Kreis Olpe. „Der Winterdienst ist für unsere Mitarbeitenden sowie die Unternehmen, die uns dabei unterstützen, keine leichte Aufgabe. Wenn die Arbeit frühmorgens beginnt, ist es noch stockdunkel und auch sie bewegen sich auf glatten Straßen. Immer wieder sind sie zudem dem Unmut von Verkehrsteilnehmenden oder anwohnenden Personen ausgesetzt.“

In diesem Zusammenhang möchten die Bauhofleiter der Städte und Gemeinden sowie des Kreis Olpe daran erinnern, dass Schnee vom eigenen Grundstück nicht auf öffentliche Wege geschoben werden darf, sondern auf dem eigenen Grund gelagert werden muss. Zugleich bitten sie um Verständnis dafür, dass der Winterdienst nicht an allen Stellen gleichzeitig schieben und streuen kann, sondern der Ablauf einer Prioritätenliste folgt. Zunächst gilt es, die Hauptstrecken für Bus-, Schul- und Berufsverkehr zu räumen, erst danach folgen die Nebenstraßen.

Im Namen seiner Kollegen fasst Michael de Ryck zusammen: „Es wäre eine große Hilfe, wenn Anwohnende beim Parken ihrer Fahrzeuge in der kalten Jahreszeit den Winterdienst berücksichtigen würden. Darüber hinaus bitten wir zu bedenken, dass auch die Räumfahrzeuge den Schnee irgendwo hinschieben müssen. Niemand schiebt ein parkendes Auto oder eine Einfahrt absichtlich zu, aber wenn beispielsweise an einer Straße beidseitig geparkt wird, hat der Fahrer des Räumfahrzeugs in den meisten Fällen keine andere Wahl.“