Museumsplanung im Jugendparlament vorgestellt

Bereits im Herbst 2023 hatte das Jugendparlament (JuPa) der Kreisstadt Olpe den zukünftigen Museumsleiter Sebastian Luke eingeladen, den Projektstand des Olper Stadtmuseums im Rahmen einer Sitzung vorzustellen. Aufgrund des Cyberangriffs kam Luke der Einladung verspätet nach und stellte nun in der vergangenen Woche den Jugendlichen die aktuellen Planungen vor.

Sebastian Luke erklärte den jungen Parlamentarierinnen und Parlamentariern, dass mit dem Museum nicht nur eine Bildungsstätte, sondern ebenso ein sozialer Ort geschaffen werden soll, an dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen und sich gemeinsam engagieren. Es ist vorgesehen, die drei Bereiche „ausstellen, veranstalten und mitmachen“ gleichberechtigt anzubieten. Das Angebot richtet sich an alle Personen, die in Olpe leben – insbesondere Schülerinnen und Schüler, sowie zugleich Gäste, die die Kreisstadt besuchen. Im Mittelpunkt stehen Ereignisse, Traditionen, Entwicklungen, die Olpe geprägt und zu der Stadt haben werden lassen, die sie heute ist. Dabei geht es darum, so Luke weiter, die Menschen vor Ort möglichst intensiv in die Museumsarbeit einzubeziehen. Wer sich in das Projekt Museum einbringen möchte, ist herzlich dazu eingeladen, und kann so auch Einfluss auf die Inhalte nehmen. „Schon jetzt gehen im Rathaus viele Impulse ein“, freut sich Sebastian Luke.

Laut Planung soll das Museum, das sich in direkter Nähe zum neuen Bürgerhaus befinden wird, Ende 2026 fertiggestellt sein. Im Januar erhielt die Stadt für den Museumsbau zusätzlich zu der vom Förderverein Stadtmuseum Olpe e.V. bereitgestellten Summe von 250.000 Euro einen Förderbescheid des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) über 400.000 Euro.

Tanja Antekeuer-Maiworm, Ansprechpartnerin des JuPa bei der Stadtverwaltung: „Das Jugendparlament setzt sich für die Interessen von Kindern und Jugendlichen im Olper Stadtgebiet ein. Dieses Gremium mit in die Projektarbeit einzubinden, ist ein wichtiger Schritt, um den Blickwinkel der jungen Generation im zukünftigen Museum abzubilden.“