Virtuelle Stadterlebnisse

Bereits seit 2021 bietet die Kreisstadt Olpe die digitale Stadtführung an, die als Ergänzung zu den Rundgängen mit den örtlichen Stadtführerinnen und Stadtführern gedacht ist. An 15 Stationen im Olper Stadtgebiet stehen Tafeln, die Kurzinformationen zu den jeweiligen Sehenswürdigkeiten bereithalten. Über einen QR-Code lassen sich zusätzliche Fakten abrufen, u.a. in verschiedenen Sprachen oder als Hörversion. Nun soll das Projekt im Rahmen der Smart City Strategie durch virtuelle Animationen erweitert werden.

Unter der Leitung der Attendorner Agentur monokultur, die sich auf „Virtual Reality“ und 3D-Animationen von Gebäuden und Orten spezialisiert hat, fand Ende Januar stadtverwaltungsintern eine erste Auftaktveranstaltung statt. Dabei wurden Ideen aus den Bereichen Umwelt und Klima, Museum, Stadtmarketing und Tourismus gesammelt, wie eine virtuelle Reise durch Olpe aussehen kann.

Im nächsten Schritt möchte das Smart City Team der Kreisstadt von den Olper Bürgerinnen und Bürgern wissen, welche virtuellen Stadterlebnisse sie sich wünschen. Gesucht werden beispielsweise interessante Orte im Olper Stadtgebiet aus der jüngeren Zeitgeschichte, die nur bedingt zugänglich sind oder nicht mehr existieren. So könnten z.B. das alte Rex-Kino in der Kölner Straße oder das frühere Freibad an der Straße Im Dohm wiederbelebt werden. Vorstellbar wäre ebenso ein Ümmegang auf dem Olper Schützenplatz, der ansonsten nur am dritten Wochenende im Juli geöffnet ist.

Smart City Projektleiterin Michaela Halbe: „Wir freuen uns auf viele spannende Vorschläge, wobei nicht nur der Blick in die Vergangenheit, sondern auch die potentielle Zukunft virtuell darstellbar ist. Wie sieht der Marktplatz in 30 Jahren aus? Oder der Stadtpark? Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.“

Ideen zum Thema „Virtuelle Stadterlebnisse“ können bis zum 15. März per E-Mail an smartcity@olpe.de eingereicht werden.